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Genisa


Die Genisa
das "verborgene Erbe", bruchstückhaft überliefert, hat fragmentarischen Charakter und wird durch Experten mühevoll restauriert. Für die Erforschung des deutschen Landjudentums ist sie von hohem Wert.

Das Konzept
der Dauerausstellung ist. anhand von Funden, die bei der Renovierung der ehemaligen Synagoge in Freudental 1983 ans Licht gekommen sind, einen Zugang zu der verschwundenen. zerstörten und vergessenen Welt des deutschen Landjudentums zu eröffnen.

Die Exponate
künstlerisch, kulturhistorisch und volkskundlich von großer Bedeutung. dokumentieren exemplarisch die Alltagskultur der deutschen Landjuden. Sie waren einerseits in ihrem religiösen und kulturellen Leben überwiegend von der christlichen Dorfgesellschaft abgegrenzt. andererseits aber mit dieser ökonomisch und durch Nachbarschaftsbeziehungen verflochten.

Die Ausstellung
zeigt ausschließlich Originaldokumente und -objekte der schwäbisch-jüdischen Landgemeinde Freudentals und läßt das Bemühen um deren Erhaltung und Sicherung erkennen. Als kultureller und religiöser Mittelpunkt der luden in Württemberg war die Gemeinschaft geprägt von der Befolgung der Religionsgesetze, eigenständiger Gebräuche, Kultur. Sprache und Schrift. Der zeitliche Bogen umspannt mehr als zwei Jahrhunderte.

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