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Die Ehemalige Synagoge als Lernort und Begegnungsstätte (4)
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Mit seinem Konzept in Bildungs- wie Kulturarbeit strikt auf die Kooperation mit anerkannt kompetenten Partnern zu setzen, hat sich das Centrum im beschaulichen Strombergdorf Freudental mittlerweile nationales wie internationales Ansehen erworben. Im Sommer 2001 wurde eine deutsch-israelische Lehrerbegegnung des Landkreises Ludwigsburg durchgeführt, bei der der renommierte Frankfurter Erziehungswissenschaftler und Leiter des Fritz-Bauer-Instituts, Prof. Micha Brumlik, Dozent war. Im Herbst fanden Lerntage für junge Menschen mit Rabbi Erwin Schild aus Toronto statt, geplant ist eine Studienreise ins jüdische San Francisco. Hier zehrt das PKC übrigens von dem Kredit, den es sich zumal bei ehemaligen Freudentaler Juden und ihren Nachkommen erworben hat. Der Trip nach Kalifornien wird von Judith Mayer geleitet, einer in San Francisco lebenden Nachfahrin eines Freudentaler Rabbiners des 19. Jahrhunderts. Der Dialog mit der Welt, gerade der mit der jüdischen Welt, kann also durchaus auch ganz direkt in der Geschichte einer gewaltsam ausgelöschten jüdischen Landgemeinde begründet sein. Im kommenden Jahr etwa werden junge Leute aus Freudental nach Israel fliegen, wo inzwischen 60 Menschen leben, die Wurzeln im Stromberg haben. Es wird ein ganz besonderes Familientreffen werden ebenso wie die Chanukka-Feier im Dezember anlässlich der Ausstellung BETTI STEIN KALEIDOSKOP EINES LEBENS. Dokumente, Fotos und Gebilde aus dem Familienbesitz der nach Shavei Zion emigrierten Freudentalerin Betti Stein sind in die verlorene schwäbische Heimat zurückgekehrt.

Text: Steffen Pross
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© 2010 beim P.K.C. Freudental e.V., Strombergstraße 19, 74392 Freudental
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