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Veranstaltungen 2010











August 2010


08. August 2010 · 11:00 Uhr · Austellungseröffnung
Ausstellung vom 08. – 22. August 2010



Einführung durch Daniel Simon

Musikalische Gestaltung:
Mobil Band Jankeje
Posaune, Gitarre, Kontrabass

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Freitag, 13. 08.2010 13 – 17 Uhr
Samstag, 14.08.2010 11 – 17 Uhr
Sonntag, 15.08.2010 11 – 17 Uhr

Freitag, 20.08.2010 13 – 17 Uhr
Samstag, 21.08.2010 11 – 17 Uhr
Sonntag, 22.08.2010 11 – 17 Uhr

Weitere Öffnungszeiten auf Anfrage





"Lyrischer Expressionismus
Susana Simon 1913-2000"


Berlin, La Paz, Buenos Aires, Zürich, Versailles sind die Stationen eines bewegten Lebens. Es hat seinen Ausdruck in einem reichen Œuvre von Aquarellen und Ölbildern gefunden, von denen eine Auswahl im Pädagogisch-Kulturellen Centrum Ehemalige Synagoge Freudental gezeigt wird.
Konsequent verweigert sich die Künstlerin der Einordnung und Kategorisierung: Spürbar bleibt immer der Einfluss des deutschen Expressionismus, den sie in ihrer Kindheit und Jugend in Berlin intensiv in sich aufnahm. Die monumentale Malerei Südamerikas und die vielfältigen Einflüsse aus Musik und Literatur, die sie sehr liebte, haben doch ganz Eigenes zu ihrem Stil beigetragen, ebenso ihre persönliche Spiritualität, die jüdische Wurzeln und christliche Weltsicht integriert.
Der Pariser Galerist Karl Flinker schreibt 1988 über Susana Simon: "Sie malt, wie sie fühlt, wie sie sieht, wie sie ist: kraftvoll und leidenschaftlich, und ihre Vision ist höchst persönlich und ihre Ausdrucksform gehört nur ihr."
Und der Kunstkritiker Waldemar George: "Sie malt mit den Augen ihrer Seele und arbeitet fast wie unter Hypnose. Träumerisch, sehend und seherisch versucht sie zu zeigen, dass die Kunst des 20. Jahrhunderts kein Spiel mit zufälligen Konstruktionen ist. Sie behandelt biblische Themen, findet dort die Essenz des Wunderbaren und Übernatürlichen und drückt durch Sichtbares Unsichtbares aus."


SUSANA SIMON

1913 in Berlin geboren, wuchs Susana Simon in einer kunstinteressierten Umgebung auf und war schon in ihrer Jugend beeindruckt von den Werken des Expressionismus, die sie im Museum für Moderne Kunst sah. Diese sollten ihre spätere Arbeit stark beeinflussen.
Nach einem kurzen Studienaufenthalt in Heidelberg zwang im Jahr 1933 der Einfluss der Nationalsozialisten auf die Universität sie, die jüdischer Herkunft ist, das Land zu verlassen. Mit ihrem ersten Mann emigrierte sie nach La Paz und gründete dort wenig später eine deutsche Buchhandlung.
Ab 1943 lebte sie in Buenos Aires und erhielt Unterricht bei dem Aquarellisten J. Larco und dem Maler Manuel Angel Ortiz. 1948 mit ihrem zweiten Mann nach Europa zurückgekehrt, lebte und arbeitete sie bis 1955 bei Zürich und bis zu ihrem Tod im Jahr 2000 in der Nähe von Paris.






Vorsitzender: Peter Zimmermann
Leitung: Ludwig Bez

Fon: 07143/24151 · Fax: 07143/28196





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